1. Das neue Zimmer

Nachmittags war ich neben meiner Mutter auf dem ledernen Beifahrersitz von deren großer Limousine gesessen. Obwohl ich ein großer Jugendlicher war, kam ich mir im Ledersitz des luxuriösen Fahrzeuges klein vor. Die Mutter steuerte den schweren Wagen vorsichtig die steile Straße hinunter. Sie bremste, nachdem die Reifen ratternd die Bahngleise überwunden hatten. Sekunden später kam die steil abfallende Kurve. Vor Jahren war ich mit meinem Fahrrad über sie hinausgetragen worden.

Die Mutter hatte das Lenkrad stets sicher im Griff ihrer großen Hände. So auch während unserer letzten gemeinsamen Autofahrt. Sie fuhr schwungvoll aber nicht hastig. Sie fuhr zügig, raste aber nicht. Geübt überblickte sie bei jeder Bergfahrt die steilen Kurven, reduzierte die Geschwindigkeit, bevor ein schwerer Lastwagen in der Kurve zu nahe an ihren Wagen herankam.

Für die Mutter ist Sicherheit sehr wichtig. Das gilt nicht nur für das Autofahren. So wie es an dem Nachmittag darum ging, sicherzustellen, dass ich ab heute ein neues Zimmer habe, in dem ich wohnen kann, war es ihr in den zurückliegenden Jahren immer darum gegangen, dass ich in sicheren und geordneten Verhältnissen lebte.

Das Haus mit meinem neuen Zimmer liegt auf einer kleinen Anhöhe direkt an einer viel befahrenen Bahnlinie. Frau Stößer ist meine neue Vermieterin. Sie ist eine sonnengebräunte, wohlgenährte Dame, trägt ausladendes, dauergewelltes, rotbraunes Haar, dazu eine große, getönte Brille. Sie begrüßte meine Mutter und mich an dem sonnigen Nachmittag in bayerischem Dialekt. Ich kenne den Ton sehr gut, denn seit vielen Jahren lebe ich in Bayern.

Den Dialekt habe ich von den Klassenkameraden in Berchtesgaden bestens zu verstehen gelernt. Meine Zeit auf der Grundschule, der Hauptschule, der Realschule und nun auch in Traunstein, auf der Fachoberschule, war und bin ich mit diesem Dialekt konfrontiert. Ich selbst bin davon nicht verschont geblieben. Ich spreche den Dialekt nicht wirklich, sondern ich versuche mich an das Hochdeutsche zu halten. Treffe ich Leute, die nicht aus Bayern stammen, muss ich mir aber sagen lassen, dass ich mir einen arroganten Tonfall angewöhnt hätte. Das sei der Ton, den man aus dem Fernsehen von Franz Josef Strauß und Gerold Tandler kenne. Es schwinge eine verachtende Note mit. Seitdem ich das weiß, achte ich auf meine Aussprache.

Mit den beiden Herren möchte ich nicht gerne verglichen werden. Solche kenne ich aus der Schule. Es sind diejenigen, die Bayern nicht nur deshalb lieben, weil das Land schön und die Umwelt rein ist, sondern weil sie überzeugt sind, dass in dieses Land nur Menschen gehören, die es auch verdient habe. Fremde, wie ich, die aus einem anderen Bundesland stammen, oder gar Ausländer, gehören nicht dazu und werden entsprechend ablehnend behandelt.

In Berchtesgaden habe ich den Dialekt so gut zu verstehen gelernt, dass er mir heute geläufig in den Ohren klingt, wie das Hochdeutsche. Ich war sehr froh, dass mein Deutschlehrer in der Realschule großen Wert darauf gelegt hatte, dass Bayerisch nicht die deutsche Amtssprache ist. Auch er stammte nicht aus Bayern. Wahrscheinlich deshalb hatte er sich gegenüber manchem Schüler das Ziel gesetzt, ihn nicht aus seinem jahrelangen Unterricht zu entlassen, ohne dem eine gehörige Portion Hochdeutsch bei gebracht zu haben. Dafür eigneten sich deutsche Gedichte und das Vorlesen von Klassikern. Der Deutschlehrer fand sichtliche Freude daran, den arroganten Tonfall des Josef Hintermaier in unbeholfenes Hochdeutsch mit bayerischem Akzent zu verwandeln. Dass er im Schulbus der „hinterfotziger Saupreiß“ war, weil er „a Zuagroaster Dampfpauderer“ war, sagte dem Lehrer natürlich keiner. Dafür fehlte der „Schneid“ und das wäre der Arroganz dann doch zu viel gewesen.

Weil ich mit dem Hochdeutschen keinerlei Probleme habe, war ich gegenüber den bayerischen Klassenkameraden zumindest im Deutschunterricht oft im Vorteil. Wegen meiner klaren Aussprache hatte ich wenig Mühe. Deren Beschimpfungen im Schulbus galten auch mir, denn ich war der einzige, der fremd war.

Die bayerischen Klassenkameraden mussten sich bemühen, den Dialekt soweit zu mäßigen, dass der Deutschlehrer sie nicht bei jedem zweiten Satz um Wiederholung bat. Meine Probleme lagen eher in der Schriftform des Deutschen. Orthographie und Interpunktion waren Gründe, derentwegen ich nachmittags mit der Mutter am Esstisch saß. Sie übte mit mir das Diktatschreiben.

Auch in vielen anderen Schulfächern, wie Englisch und Mathematik bemühte sich die Mutter jahrelang jeden Nachmittag um mich. Bevor ich auf die Realschule wechseln konnte, war ich ein sehr schlechter Schüler. Grund- und Hauptschule waren nutzlos an mir vorüber gezogen. Erst als die Mutter in mein Leben trat, fanden Schule und Lehrinhalte einen Weg in meinen Kopf. Ich begriff Schule als Ort des Lernens erst, nachdem ich die siebte Klasse auf der Realschule wiederholen musste.

Weil ich zuvor nie sitzen geblieben war, war die Mutter überzeugt, dass ich in der Schule weit mehr zuwege bringen könnte. Deshalb begann sie, die Zeit am Nachmittag für mich zu verwenden. Meinetwegen hatte sie ihre Arbeit im Geschäft aufgegeben. Sie wollte helfen einen Weg zu finden meine Schulleistungen zu verbessern. Tatsächlich hatte ich begonnen, in meinem Gehirn Platz frei zu räumen für die Schule. Die Mutter hatte mit mir unendlich scheinende Geduld. Deren Geduld habe ich es zu verdanken, dass ich in der Schule zu lernen gelernt habe.

Wie mag es dazu gekommen sein, dass ein auffälliger Mensch, mit so einer breiten, ausladenden Frisur, eine solch piepsige, laute und schrille Stimme hat? Frau Stößer ist in meinen Augen allein schon wegen deren Frisur eine sehr auffällige Person. Da ist es doch nicht nötig, eine schrille, laute Stimme zu haben. Wäre sie klein und zierlich, das wäre etwas andres. Wäre sie nicht so eine stämmige Person, hätte sie nicht so eine riesige Mähne über dem breiten Gesicht, dann fände ich deren Gekreische verständlich, denn sie müsste versuchen, sich mit ihrer Stimme bemerkbar zu machen. Mit der Frisur und der getönten Riesenbrille, ist Frau Stößer nicht übersehbar. Das waren die Gedanken in meinem Kopf. Frau Stößer rief von deren Haustüre:

„Ja grüßt Sie Gott! Sie zwoa san bestimmt wega dem Zimmer da!“

Umständlich versuchte sie schlüsselklimpernd das mehrere Meter hohe, schmiedeeiserne Tor zu öffnen. Das liegt zwischen einer breiten Doppelgarage und einem mächtigen Gartenzaun. Ich war versucht, meine Hilfe anzubieten. Dachte an klemmende Schlösser, die ich alle schon geöffnet hatte. Es gab immer einen Kniff. Einmal musste der Schlüssel leicht nach oben, unten oder zur Seite gedrückt werden, oder eine klemmende Stelle musste durch sanften Drück in eine Richtung überwunden werden. In diesem Moment donnerte auf den Gleisen hinter uns ein Schnellzug, aus Salzburg kommend in Richtung München vorbei. Der Lärm war so ohrenbetäubend, dass Frau Stößer ihre begrüßenden Worte abbrach. Der Schnellzug und dessen dröhnender Lärm waren für mich vom ersten Tag an keine Belästigung.

Das war ein Augenblick der Erinnerung. Die Frau und der Lärm weckten ein Bild in mir. Mein Vater hatte die Stiefmutter vor Jahren geheiratet. Sie war breit und ausladend gebaut. Sie trug einen grünen, im Wind wehenden Haushaltskittel und sie war eine kreischende Person. In der Tasche ihres grünen Haushaltskittels klimperte ein dicker Schlüsselbund. Mein Vater hatte mit der Heirat die Hoffnung verknüpft, dass er mit den Kindern wieder in einer Wohnung oder einem Haus zusammenleben konnte. Aber die Stiefmutter hatte sich als unbeherrscht, jähzornig, giftig kreischend, auf die Kinder einschlagend entpuppt.

Der Vater konnte dem nichts entgegenstellen. Die Armut zwang ihn, täglich von frühem Morgen bis in den Abend hinein zur Arbeit zu gehen. Von der kreischenden Stiefmutter hörte er abends deren Beschwerden über die Kinder. Das waren stets die gleichen. Schlechte Schulleistungen, miserable Hefteinträge, saumäßige Schrift der Kinder, viele Fehler in den Schulheften. Später begann auch der Vater, angespornt von der Stiefmutter, abends auf die Kinder einzuschlagen. Kinder müssten regelmäßig geschlagen werden, denn sonst würde nichts aus ihnen. Es entstand ein Kreislauf in dem sich die Gewalt er kreischenden Frau, die Anforderung in der Schule und meine Leistungsunfähigkeit immer schneller um mich herum drehten. An Lernen für die Schule oder für das Leben konnte ich nicht denken.

Frau Stößer führte uns durch eine schwere, dunkelbraune Eichentür in ihr Haus. Neben der Haustüre stieg sie schwerfällig eine steile Steintreppe hinauf in den ersten Stock. Oben ist es heller als im Hauseingang. Die Dachschrägen sind mit hellem Holz verkleidet.

Sie lotste uns in mein neues Zimmer. Meine Mutter lächelte sehr zufrieden.Ich zeigte mich auch äußerst zufrieden. Wie meine Mutter lächelte und nickte ich, um Frau Stößer meine Zufriedenheit zu zeigen. Gesagt habe ich aber nichts. Das überließ ich der Mutter. Beide, die Mutter und Frau Stößer gingen durch das kleine Zimmer, während ich in der Tür stehen blieb. Die Mutter erklärte Frau Stößer, dass ich wegen dem Besuch der Fachoberschule nach Traunstein ziehen würde. Die Schule sei der Grund, sagte sie, und sie erklärte Frau Stößer, wo ich am besten meinen Schreibtisch, den Schrank und das Bett hinstelle.

Eine knappe Stunde zuvor, während der Fahrt im Wagen neben der Mutter, war mir klar geworden, dass ich mich mit dem Zimmer sehr zufrieden geben würde. Ich hatte mir in meinem Kopf vergegenwärtigt, dass ich dieses Zimmer, sollte die Vermieterin Frau Stößer es mir tatsächlich geben wollen, auf jeden Fall nehmen würde. Für mich war schon während der Autofahrt zu Frau Stößer klar geworden, dass dieses Zimmer, egal wie es aussehen mochte, von mir dankbar angenommen würde, weil es wohl das letzte Angebot sein sollte, das ich von der Mutter zu erwarten hatte.

Im Wagen, im großen Ledersitz neben der routiniert fahrenden Mutter war für mich zweifellos und vollkommen klar geworden, dass ich diese letzte Bemühung der Mutter, welche sie für mich unternahm, dieses kleine Zimmer neben der Bahnlinie im Haus von Frau Stößer zu organisieren, ihren arbeitsreichen Nachmittag ein letztes Mal für mich zu verwenden, um mit mir zusammen Frau Stößer einen Besuch abzustatten, dass diese Leistung der Mutter von mir dankbar angenommen werden muss. Deshalb hatte ich beschlossen, egal was Frau Stößer für ein Angebot an diesem Nachmittag machen würde, dieses dankbar anzunehmen. Im Sitz neben der Mutter hatte ich mich daran erinnert, dass ich es mir nicht leisten kann, eine Anspruchshaltung gegenüber den Leistungen der Eltern an den Tag zu legen. In den zurück liegenden Jahren war klar geworden, dass ich dafür dankbar zu sein habe, dass die Eltern mich in ihrem Hause aufgenommen hatten. Ich erinnerte mich daran, dass ich diese notwendige-, weil von den Eltern erwartete Dankbarkeit erst mühsam erlernen musste.

Nachdem ich im Alter von dreizehn Jahren in den Haushalt der Mutter und des Vaters gekommen war, musste ich vollkommen neu eingekleidet werden. Meine Bekleidung bestand aus heruntergekommenen, abgetragenen Kleiderspenden und sie war mir zu klein. Ich glaube das war der erste Nachmittag, den sie für mich frei genommen hatte. Die Mutter war mit mir einen Nachmittag lang in Bekleidungsgeschäften im Ort unterwegs gewesen. Dort hatte ich viele verschiedene Kleidungsstücke anprobiert. Die Läden verließen wir, nachdem für mich eine komplett neue Garderobe erstanden worden war. An diesem ersten Nachmittag, den die Mutter mit mir verbracht hatte, war mit mir etwas Seltsames geschehen. Im Laden hatte ich das eine oder andere Kleidungsstück, das ein Verkäufer hervorgezogen hatte, ablehnend beäugt. Ich konnte mir nicht vorstellen in solch auffällig farbenprächtigen neuen Klamotten in die Schule zu gehen. Ich war es nicht gewohnt gewesen, zusammen mit einer Frau, die erst Wochen zuvor meine neue Mutter geworden war, neue Kleidung einzukaufen. Ich war gebrauchte, abgewetzte Kleidung gewohnt, die in Säcken angeliefert wurde, aus denen ich mir etwas herausziehen durfte. Die Situation in den Läden war für mich fremd und verunsichernd.

Dass die Mutter von mir anstatt Unsicherheit oder gar Ablehnung der neuen Kleidung klare Zeichen oder Worte meiner Dankbarkeit erwartet hatte, konnte ich an diesem Nachmittag noch nicht ahnen. Dankbarkeit zu zeigen, zu äußern, dass mir die Kleidung gefällt, zu sagen, was meine Lieblingsfarbe ist, mich zu freuen darüber, dass ich endlich eine nagelneue Jeans bekomme und die neuen Schuhe gleich dazu, das war mir bis zu diesem Tag schlicht unbekannt. Ich spürte an diesem ersten Nachmittag mit der Mutter, dass mein Verhalten in den Läden für die Mutter enttäuschend gewesen war. Anstatt mich richtig zu freuen und bei ihr zu bedanken, hatte ich den Angeboten von Verkäufern und Mutter, den Empfehlungen für bestimmte Kleidung nur zugestimmt. Ich hatte der Erwartung zu danken nicht entsprochen. Ich hatte mich von Beginn an als undankbar erwiesen.

Vielleicht hatte schon an diesem ersten Einkaufsnachmittag mit der Mutter in den Bekleidungsgeschäften im Gebirgsort die Enttäuschung der Mutter begonnen. Vielleicht war bereits an diesem ersten Nachmittag ein kleiner Grundstein für das gelegt worden, was sich über die dann folgenden Jahre kontinuierlich zwischen die Eltern und mich gefressen hatte. Über die Jahre hatte das schließlich ein Ausmaß, eine Dimension erreicht, die zwischen den Eltern und mir eindeutig klar gemacht hatte, dass die Beziehung zwischen uns am heutigen Tag enden muss.

Im großen Ledersessel im Wagen neben der Mutter spürte ich an dem Nachmittag auf dem Weg zu Frau Stößer die tiefe Kluft, die zwischen den Eltern und mir von Beginn an durch mein enttäuschendes, verletzendes und undankbares Verhalten aufgerissen worden war. Ich hatte die Mutter von Anfang an enttäuscht. Ich hatte sie verletzt, weil ich nicht in der Lage gewesen war, die Erwartung der Eltern rechtzeitig zu erkennen. Ich hatte nicht rechtzeitig erkannt, dass ich verpflichtet gewesen wäre, für alles was die Eltern mir entgegengebracht hatten, regelmäßig und eindeutig meine Dankbarkeit zu zeigen. Ich glaube, es wäre für die Beziehung zwischen den Eltern und mir sehr wichtig gewesen. Es wäre außerordentlich wichtig gewesen, viel mehr dankbare Zurückhaltung zu zeigen. Das habe ich erst heute verstanden.

Frau Stößer freute sich über unsere zufriedenen Minen und die Worte der Mutter. Sie hatte gelächelt und gesagt: „Des is wirklich a wunderschöns Studentenzimmer geh? Nicht zu klein und nicht zu groß!“ Mit diesen Worten führte sie uns in einen Raum neben dem Zimmer. Es ist ein Badezimmer mit Toilette, Dusche und einem Waschbecken. Im Badezimmer hatte Frau Stößer erklärt, dass sie mit ihrem Mann unten wohne, wo sie noch ein weiteres Badezimmer habe. Deshalb würde dieses Bad zunächst nur mir zur Verfügung stehen, solange sie nicht ein weiteres Zimmer im Obergeschoss, das noch leer stünde, vermietet hätte. Dann waren wir ihr in einen weiteren Raum gefolgt. In diesem großen hellen Raum, seine großen Fenster weisen hinunter Richtung Tal und Stadtkern, findet sich eine kleine einfache Küchenzeile. Die Küche darf ich benutzen, wenn ich dafür Sorge, dass sie sauber bleibt. An einem Tag in der Woche, dem Dienstag, darf ich die Küche nicht benutzen. Dienstags lädt Frau Stößer in diesen großen Raum eine Gruppe von Damen ein. An einem großen Tisch in der Mitte des Raumes basteln die Damen mit Frau Stößer für Wohltätigkeitsbazare und den jährlichen Weihnachtsmarkt.

Weil Frau Stößer an diesem Nachmittag sofort festgestellt hatte, dass die Mutter und ich begeistert waren von ihrem Mietangebot, hatte sie uns auf ihre Terrasse in ihren Garten eingeladen. Dort servierte sie aus einem kleinen goldumrandeten Kännchen und ebensolchen Tässchen Tee. Vom Garten hat man einen herrlichen Blick über die Dächer der Stadt auf einen breiten Fluss, der die Stadt durchfließt. Im Hintergrund sieht man die hohen Berge. Zwischen denen liegt der Gebirgsort; in dem ich bis zum heutigen Tag wohne. Frau Stößer hatte bereits den Mietvertrag vorbereitet. Er hält fest, dass ich das Zimmer miete und Bad mit Küche „zweckgemäß“ mitbenutzen darf. Weil Frau Stößer an diesem Nachmittag sofort Vertrauen in mich und meine Mutter geschöpft hatte, und weil die Mutter und ich deutlich gezeigt hatten, dass dieses Zimmer für mich genau richtig ist, hatte Frau Stößer sofort den Vertrag angeboten. Ohne weitere Bedenkzeit unterschrieben wir alle drei.

Im Vertrag ist das heutige Datum als mein Einzugstag festgehalten.