11. Sommer

Helling und Birner übernehmen die Leitung des Oberlehens von einer alten Frau, die jahrelang das Erholungsheim geleitet hatte. Mit dem Eintreffen der beiden Männer werden wir vom Haupthaus ins Nebenhaus verlegt. Das Nebenhaus liegt über einen Hof mit feinem Kies und einer riesigen uralten Eiche, etwa zwanzig Meter vom Haupthaus entfernt. Mit Hartmut und Peter beziehe ich ein Zimmer. Es liegt im ersten Stock des zweistöckigen Gebäudes. Das Haus besitzt keinen Speicher mehr, weil dieser mit einem Duschraum und Toiletten, Birners Büroraum, unserem Aufenthaltsraum und einer winzigen Bastelwerkstatt ausgebaut ist. Unser Zimmer ist etwas besonderes, denn es ist direkt von draußen aus dem Freien erreichbar.

Über eine hölzerne Außentreppe am Nebenhaus erreiche ich die Eingangstür zum ersten Stock. Ich gehe an ihr vorbei. So komme ich zu einer milchfarbigen Glastür. Das ist unsere Zimmertür. Ich betrete das Zimmer. Links steht ein hoher Kleiderschrank, gegenüber steht ein hölzernes Stockbett. Dort schlafe ich oben. Das Bett unter mir bleibt leer. Rechts der Tür steht ein zweites Stockbett. Oben schläft Peter, darunter Hartmut. In der rechten Ecke, auch das ist etwas besonderes, gibt es ein Waschbecken. Vor dem Fenster, das dem Obersalzberg zugewandt liegt steht unser Tisch mit drei Stühlen. Auf ihnen liegen nachts unsere Kleider.

Ich verlasse unser Zimmer. Draußen gehe ich die hölzerne Brüstung entlang, bis zur Glastür, die in den Waschraum und ersten Stock führt. Unten im Hof sehe ich Kinder, die den Kies im Hof mit Harke und Rechen bearbeiteten. Die riesige Eiche ist hell grün. Es ist also Frühling oder schon Sommer. Der Steinplattenweg zu Hellings Wohnungstür, sie liegt unter der Holzbrüstung, wird von zwei Kindern gefegt. Das sind Hartmut und Peter. Weil ich beide erkenne, lehne ich mich über die Brüstung. Minuten lang sehe ich ihnen beim Kehren zu.

Peter schlägt den Besen schwungvoll über die Steinplatten. Dabei wirbelt er Staub und Schmutz auf. Hartmut, er ist mit einer kurzen Lederhose und einem orangenfarbenen Wollpullover mit grünem Bündchen bekleidet, trägt Handfeger und Kehrschaufel zu einem kleinen Häufchen. Peter schiebt das Häufchen mit seinem Besen auf Hartmuts Kehrschaufel. Der größte Teil des Schmutzes fällt dabei daneben.

Unmittelbar unter mir höre ich plötzlich lautes Quietschen. Es ist eine Tür, die sich öffnet. Das muss die schwere Eingangstür in Hellings Wohnung sein. Sie liegt direkt unter mir, im Erdgeschoss. Von der Brüstung blicke jetzt vorsichtig nach unten. Dort sehe ich zwei Köpfe. Von oben erkenne ich auf dem einen Kopf einen hellen, kurzen Haarschnitt, mit dünnem, glattem Haar und eine gewellte, dunkle Frisur. Das sind die Köpfe von Birner und Helling! Ich merke, wie mein Herz schnell zu rasen beginnt. Beide kommen aus der Wohnung von Helling. Weil ich von den beiden nicht gesehen werden will, wende ich mich um zur Glastür hinter mir. Schnell öffne ich sie, trete ein und schließe sie leise. Ich stehe im Durchgangswaschraum des Nebenhauses. Ich bewege mich sehr langsam weiter, obwohl ich Angst spüre, von Helling oder Birner verfolgt zu werden. Ich weiß nicht, welcher Tag heute ist und was mir bevor steht. Ich merke aber, dass etwas kommen wird, den meine Hände zittern.

Rechts und links an der Wand reihen sich unsere Waschbecken. Morgens und abends stehen wir hier dicht gedrängt nebeneinander und waschen uns. Ich gehe sehr langsam, weil ich mir alles genau ansehen will. Ich will sehen, wo ich hier wohne. In mir spüre ich Angst vor den beiden Heimleitern, die ich vor Sekunden unten an Hellings Wohnungstüre sah. Ich habe heute etwas getan, was beide bestrafen wollen. Deshalb sind meine Beine ganz wackelig. Gemächlich durch unseren Waschraum und durch das Treppenhaus des Nebenhauses laufen? Plötzlich, auf der Schwelle zwischen Waschraum und Treppenhaus, fällt es mir ein: Beim Abendbrot hat mich Birner aus dem Speisesaal gejagt.
„Sofort in dein Zimmer und ab ins Bett, du Armleuchter!“
Birners Fußtritt traf mich an der Türschwelle zum Speisesaals. Deshalb Unruhe und Angst, deshalb zitternden Hände und wackelige Beine. Deshalb der Schmerz am rechten Unterschenkel. Birners Fußtritt traf mich brutal, das wird kräftig anschwellen. Ich müsste längst im Bett liegen. Trotzdem laufe ich weiter. Irgend etwas beunruhigt so sehr, dass ich es wage, trotz Birners brutlem Fußtritt und klarem Befehl, nicht in meinem Zimmer und Bett zu sein. Was ist heute für ein Tag, was ist heute noch passiert, wovor habe ich solche Angst? Ich gehe weiter.

Im rechten Zimmer wohnen Meiko, sein Bruder und noch drei andere Jungs. Ich gehe an den Toiletten vorbei. Meikos Zimmer ist hell. Ein Fenster liegt Richtung Berchtesgaden. Durch das sehe ich hinüber zum Untersberg. Die tief stehende Sonne scheint herein. Sie wird gleich hinter dem Untersberg verschwinden.

Das Abendbrot ist vorüber, sonst wären Hartmut und Peter nicht im Hof und würden kehren, auch Helling und Birner wären nicht aus Hellings Wohnung gekommen. Alle, außer mir, der seine Strafe zu verbüßen hat, säßen sonst noch am Abendbrottisch im Haupthaus. Was ist heute nur los mit mir? Warum laufe ich noch im Haus herum, statt Birners Befehl zu folgen und im Bett zu sein?

Meiko sitzt rechts neben der Tür auf seinem Bett. Daneben steht sein Aquarium, das ihn mit Stolz erfüllt. Von seinem Taschengeld kauft er samstags Fische. Die sucht er vorher aus Büchern aus, die er ebenfalls vom Taschengeld kauft. Seine Fische sind ihm sehr wichtig. Wöchentlich reinigt er penibel sein Aquarium. Regelmäßig kauft er Futter für die Tiere. Mir kommt es nicht in den Sinn, samstags nach dem Hallenbad, mein Taschengeld für so etwas sinnvolles auszugeben. Stets verpulvere ich mein Geld für Süßigkeiten und Donald-Duck-Heftchen.

Meiko sitzt mit dem Rücken an die Wand gelehnt. Seine Hände liegen auf seinem Radiokassettenrecorder, der auf seinen Knien steht. Ich gehe auf Meiko zu, weil ich ihn etwas fragen möchte. Vielleicht bekomme ich einen Tipp von ihm, um mich an den heutigen Sommertag im Oberlehen zu erinnern und heraus zu finden, warum ich so ängstlich durchs Haus laufe, statt meine Strafe zu verbüßen. Meiko stoppt mich sofort. Er zischt:
„Psst, psst, Mann, hör dir mal diesen super Song an, den ich gerade aufnehme!“
Ich bleibe vor Meikos Bett stehen. Ich lausche der Musik aus seinem Radio. Es ist die Gruppe Sailor mit dem Titel „Glas of Champagne“. Der Titel gefällt mir und dass Meiko ihn auf Kassette aufnimmt, finde ich sehr gut. Bei ihm im Zimmer kann ich dieses Lied künftig öfter hören. Jetzt fällt mir ein, dass mein Kassettenrekorder seit Monaten kaputt ist, weil er mir aus dem Stockbett gefallen war. Deshalb komme ich öfter bei Meiko vorbei, denn er lässt mich sein Aquarium ansehen und er lässt dazu seine aufgenommenen Musikkassetten laufen.

Ich gehe drei Schritte zum Fenster neben Meikos Bett und schaue auf den Hof hinunter. Dort stehen Helling und Peter. Er hat Peter den Besen abgenommen. Er zeigt ihm, wie er den Weg kehren soll. Ich gehe zurück zur Türe, spüre Eile, weil ich jetzt am ganzen Körper zittere, wegen meiner Angst. Ich verlasse Meikos Zimmer, vergesse ihn zu fragen, was ich fragen wollte.

Was war mir in Meikos Zimmer gerade aufgefallen? Ich stehe in der Tür zum Waschraum, auf dem hellgrauen Linoleumboden. Ich bin klein, nicht einmal elf Jahre alt. Meine Haare sind fast noch blond. Ich sehe aus, als denke ich nach. Das Zittern hat aufgehört. Ich trage den beigefarbenen Nickipullover mit dem roten Bündchen, den ich vor Monaten aus einem Altkleiderberg gezogen habe. Regelmäßig liegen solche Berge nach dem Abendessen auf dem Fußboden im Haupthaus. Sie stammen von Kleiderspenden, die für uns abgegeben werden. Immer noch verweile ich im Gang zwischen Durchgangswaschraum und Toiletten. Endlich fällt es mir ein! Ich gehe zurück zu Meikos Zimmer. Ich betrete es nicht noch einmal, sondern stecke meinen Kopf durch den Türrahmen.

Ich möchte Meiko nichts fragen. Ich möchte etwas sehen. Ich schaue auf seine Hände. Das ist es. Der Radiorekorder! Das gleiche Radio von Grundig sehe ich Jahre später auf dem Fensterbrett im Esszimmer der Wohnung meiner neuen Eltern. Ich erinnere mich deshalb jeden Morgen an Meiko, wie er auf seinem Bett neben dem Aquarium sitzt und Musik hört. Ich bin sechzehn Jahre alt, sitze täglich um kurz vor sechs Uhr morgens am Frühstückstisch, schalte das Radio ein, um Nachrichten zu hören.

Ich drehe mich um und gehe zurück zum Durchgangswaschraum. Plötzlich höre ich lautes Trampeln von der Holztreppe draußen. Sofort beginnt mein Herz zu rasen, mir wird heiß. Der Lärm muss mit mir zu tun haben. Ich renne den Gang des Hauses entlang, vorbei an den Zimmern der anderen Kinder. Ich stürme die Holztreppe hinauf in den zweiten Stock. Oben renne ich durch den Duschraum und sperre mich in einer Toilette ein. Ich öffne das winzige Toilettenfenster und schaue hinunter auf die Holzbalustrade. Unten erkenne ich Michael, den Berliner.

Jetzt weiß ich welcher Tag heute ist. Es ist der Sommertag im Oberlehen, an dem nicht nur Birner mich bestraft, sondern auch der Berliner ist hinter mir her. Er sucht mich in meinem Zimmer, in meinem Bett. Weil er mich dort nicht findet, knallt er wütend die Glastür zu. Wegen ihm liege ich nicht im Bett, wie Birner es befohlen hatte. Direkt unter mir sehe ich ihn. Schnaubend vor Wut reißt er die Eingangstür ins Nebenhaus auf. Er knallt sie hinter sich zu.

Er will mich verprügeln. Er und alle anderen Heimkinder wissen, dass ich nicht mutig genug bin, eine Anweisung und die Strafe von Birner einfach zu ignorieren. Umso wütender ist Michael jetzt, weil er mich nicht in meinem Zimmer findet. Heute ist meine Angst vor ihm größer als die vor Birner. Ich bin nicht im Bett, doch das hat nichts mit Mut zu

Michael handelt im Oberlehen mit gestohlenen Fahrrädern und anderem. Er verleiht sie und kassiert Miete. Weil er mein ganzes Wochentaschengeld für die Miete eines Fahrrads in der Vorwoche kassiert hat, bin ich immer noch sauer auf ihn. Ich verstehe seine teuren Preise und seine Art zu rechnen nicht. Ich kapiere immer noch nicht, warum letzte Woche mein gesamtes Taschengeld dafür drauf gegangen war. Nach meiner Rechnung wäre es nur die Hälfte gewesen. Trotzdem hat Michael alles von mir verlangt und bekommen.

Heute Nachmittag habe ich meiner Wut auf ihn freien Lauf gelassen. Ich habe mich an diesem Kerl gerächt. Auf der Terrasse am Oberlehen habe ich mich unbeobachtet gefühlt. Blitzschnell packte ich eines von Michaels frisch lackierten Fahrrädern. Mehrere standen an der Brüstung der Terasse, um dort in der Sonne zu trocknen. Er lackiert die gestohlenen Fahrräder, damit sie von ihren Besitzern nicht wiedererkannt werden. Ich schleuderte ein rotes Fahrrad in hohem Bogen über die Brüstung die steile Wiese vor dem Nebenhaus hinunter. Das war eine tolle Sache. Ich war erleichtert. Endlich dem brutalen Kerl einen Schaden zufügen. Mein Herz raste vor Aufregung. Ich war sicher, von niemandem beobachtet worden zu sein. Ich rannte die steile Wiese hinter dem Haus, hinauf in den Wald. Dort setzte ich mich in unser Versteck. Ich freute mich sehr, über den gelungenen Racheakt.

Michael hat mich beobachtet. Er stand in seinem Zimmer am Fenster Richtung Untersberg. Von dort sieht er wunderbar auf die Terrasse. Doch er konnte nicht sofort einschreiten. Birner war genau in dem Augenblick, als er sah, wie ich das Fahrrad über die Brüstung warf, in Michaels Zimmer gekommen. Er sprach mit Michael über die Fahrräder, wollte genau wissen, woher er die hatte und wie viel er dafür bezahlt hat. Birner und Helling ist es sehr wichtig, dass es keinen Ärger gibt, der außerhalb des Heims Wogen schlägt. Birner hatte den Verdacht, dass Michael Fahrräder stiehlt, deshalb ließ er sich von dem genau vorrechnen, was die Räder gekostet haben und wovon er die bezahlt hat. Für Michael kein Problem, aber ein ganz schlechter Zeitpunkt.

Abends kam ich heute ganz pünktlich zum Schuhe putzen aus dem Wald zurück. Das überwacht Helling täglich im Schuhputzkeller. Michael fand keine unbeobachtete Gelegenheit, mich zu verprügeln. Deshalb versucht er es jetzt.

Das Erdgeschoss ist finster. Die Fenster sind sehr klein, die Räume sind niedrig, wie in einem alten Bauernhaus. Hier hat Helling seine Privatwohnung. Die Lage des Oberlehens in der ländlichen Idylle am Obersalzberg, mit Ausblick auf die wunderschönen Berge, unterstreicht Helling durch die Gestaltung seiner Wohnung.

Ich betrete sie. Überall an den Wänden auch über dem Eingang hängen Hirschgeweihe. Neben ihnen sehe ich Felle von erlegten Rehen und Hirschen. Der Fußboden in Hellings Wohnzimmer, das ich über einen finsteren Korridor mit roten Steinkacheln erreiche, liegt voll von Fellen erlegter Tiere. In der Wohnung steht altes Bauernmobiliar, teilweise ist es bemalt. Durch die winzigen Fenster sehe ich draußen die wunderbare Gebirgskulisse des Untersberges mit vorgelagerter Kneifelspitze.

Helling ist Hobbyjäger. Er ist ein Mann, der bewaffnet durch die Wälder oberhalb Berchtesgadens streift. Dort erlegt er Hirsche. Deren Felle und Geweihe stellt er in seiner Wohnung im Kinderheim als Trophäen aus. Ich weiß davon nichts, sondern glaube einfach, dass alles was ich an Decken und Wänden in der Wohnung hängen sehe, und alle Felle, die auf dem Boden liegen, von Helling gekauft wurden.

In meinen Augen ist er Heimleiter und kein Jäger. Beides passt für mich nicht zusammen. Ich stehe auf der Türschwelle zu Hellings Wohnzimmer. Obwohl ich viele Gewehre an der Wand hängen sehe, kommt mir kein Gedanke, dass Helling die Waffen benutzt.

Für mich lebt ein Jäger im Wald in einer ruhigen, einsamen Blockhütte, die in Mitten einer von Sonnenlicht durchfluteten grünen Lichtung steht. Von dort macht er sich täglich mit seiner alten Schrotflinte auf den Weg, um Hasen zu erlegen, die er sich als Mittagessen vor seiner Hütte auf einem lodernden Feuer zubereitet. Zum Mittagessen besucht ihn der Förster, der in einer grünen Jacke steckt. Beide sitzen nebeneinander auf einer sonnigen Bank vor der Jägerhütte. Sie sprechen miteinander und essen gemeinsam. Nach dem Essen geht der Förster munter pfeifend wieder zurück in seinen Wald, während der Jäger mit der schwarzen Schrotflinte noch einmal das Unterholz durchkämmt, um einen weiteren Hasen für den Abend zu jagen. Die Schrotflinte hängt in meiner Vorstellung auch in dessen Haus. Sie hängt an der Wand, über dem Bett.

Ich öffne die Tür, meine Knie zittern, ich soll mich bei Helling melden, das hat er befohlen. Der Fernsehapparat im Wohnzimmer ist eingeschaltet. Zwei Mädchen sitzen auf den Fellen am Fußboden. Sie sehen zur bunten Mattscheibe. Sie interessieren sich nicht für mich. Es sind Heimbewohnerinnen. Eine der beiden ist Sofia, die andere erkenne ich nicht. Jetzt sieht mich Helling in der geöffneten Wohnzimmertür. Schwerfällig erhebt er sich aus einem großen Ohrensessel. Behäbig kommt auf mich zu. Ich springe ein kurzes Stück zurück in den dunklen Korridor. Plötzlich kommt Helling aber sehr schnell an mich heran. Ich versuche ihm auszuweichen. Helling greift schnell und zielsicher nach meinem rechten Ohr. Ich will weg springen, da zieht er fest an meinem Ohr. Er schreit mich an. Ich bekomme eine Woche Hausarrest. Er schleift mich über den dunklen Korridor zur Haustür hinaus. Dort lässt er endlich los. Ich flitze zur Holztreppe, trample sie hastig hinauf, stolpere, schlage mir die Knie auf renne an der Holzbalustrade entlang und verschwinde hinter der Milchglastür im Zimmer.

Der Berliner erwischt mich zuvor oben auf der Toilette. Mit mehreren kräftigen Fausthieben schlägt er mir die Nase blutig. Helling hört mein Geschrei, es hallt durchs ganze Haus. Deshalb beauftragt er ein Mädchen aus seinem Wohnzimmer, das neben Sofia vor seinem Fernseher am Boden sitzt. Sie rennt die Treppe hinauf, reißt oben die Klotür auf. Dort schlägt der Berliner auf meinen Kopf ein, den er in die Kloschüssel hält. Das Mädchen brüllt:
„Du sollst sofort runter zu Helling kommen und mit dem Geschrei aufhören!“
Sie schlägt die Türe zu, rennt schnell die Treppe hinunter, zurück in Hellings Wohnzimmer. Sie möchte nichts von dem Film versäumen, der im Fernseher läuft.